Projekte

Achmea nimmt den weltweit ersten 3D-gedruckten Kreislauf-Konferenztisch in Betrieb, dessen Rohstoff aus altem Archivmaterial besteht

Einen auffälligen Konferenztisch gestalten, bei dem das eigene Archiv als Rohstoff verarbeitet wird. Ist das möglich? Aber sicher!

Vor nicht allzu langer Zeit erfuhr Remko Klomps, Lieferkettenmanager bei Achmea, im Gespräch mit Teun Naber, Business Development Manager bei Iron Mountain, von der Möglichkeit, aus Altpapier-Restströmen kreislauffähige Büromöbel herzustellen. Ausgehend von ihren Nachhaltigkeitszielen wollten sie diese Möglichkeiten untersuchen und stießen dabei auf TRIBOO. Marc van der Heijden, Gründer und Inhaber von TRIBOO, erzählte von seiner Welt, in der Rohstoffe und Möbel nicht mehr verloren gehen müssen, sondern je nach Kundenwunsch ihre Form und Funktion ändern können. NeverEnding Furniture.

Es begann damit, die Ideen in einen digitalen Entwurf für den Tisch umzusetzen. Zwei Grundelemente – das Gestell und die Tischplatte – wurden im Rahmen des Kreislaufprinzips berücksichtigt. Das Ergebnis ist ein klares, parametrisches Design für das Tischgestell, das mit altem Archivpapier im 3D-Druckverfahren hergestellt wurde. Hinzu kommt eine innovative, leichte #greengridz-Tischplatte in den Maßen 3000 x 1000 x 30 mm mit schön abgerundeten Ecken, wobei die Oberseite und die Deckschicht der Platte aus dem eigenen Archiv von Achmea gefertigt wurden. Selbstverständlich enthielt das Material für den Tisch keine vertraulichen Daten mehr.

Es wurden 100 Kilogramm altes Archivmaterial gesammelt und bei TRIBOO abgegeben. Am Donnerstag, dem 25. September 2025, wurde der Tisch geliefert. Die gesamte Abteilung war bei der Aufstellung des Tisches anwesend. Dies ist nicht nur eine fantastische Geschichte darüber, was man gemeinsam erreichen kann, sondern auch ein pragmatisches Beispiel für die Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft und einer abfallfreien Gesellschaft.

Wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, müssen Rohstoffe nicht länger verloren gehen und auf Mülldeponien oder in der Verbrennungsanlage landen. Aus diesem Material lassen sich auffällige Möbel und nachhaltige Einrichtungselemente herstellen!